Dune Hunter's | Karak Vult
Ash Wastes Nomads (TotW)
Lore
„Die Stimme des Staubs“ – Eine Necromunda-Kurzgeschichte Die Sonne hing wie ein verrostetes Zahnrad über der Aschewüste von Necromunda, ihr Licht kaum mehr als ein müder Fluch. Der Wind trug Geschichten aus längst vergessenen Kriegen, und der Staub schmeckte nach Blut und Maschinenöl. Shulga, Chieftain des Karak Vult, stand auf einem zerborstenen Panzerwrack, das halb im Sand versunken war. Sein Atem ging ruhig durch die Filtermaske, die mit Knochen und Kabeln verziert war – Trophäen vergangener Siege. Um ihn herum sammelten sich seine Nomaden: hagere Gestalten in zerschlissenen Umhängen, ihre Reittiere – groteske Insektoiden mit stählernen Gliedmaßen – scharrten nervös im Boden. „Die Guilder-Konvois kommen“, zischte Shulga, seine Stimme kaum mehr als ein Flüstern im Funknetz. „Und mit ihnen das Versprechen von Treibstoff, Nahrung… und Rache.“ Vor drei Zyklen hatte ein Konvoi den jüngsten Sohn des Stammes getötet – einen Jungen, der noch nicht einmal seinen ersten Sandritt absolviert hatte. Die Karak Vult hatten geschworen, das Blut mit Blut zu bezahlen. Shulga hob seine Waffe – ein Hybrid aus alter Lasertechnik und toxischer Munition – und blickte gen Horizont. Dort, zwischen den Dünen, kroch der Konvoi heran: gepanzerte Fahrzeuge, flankiert von Hive Mercs in glänzender Rüstung. Ein Symbol der Dekadenz, das in der Asche nichts zu suchen hatte. „Wir sind die Stimme des Staubs“, sagte Shulga. „Und heute wird Necromunda uns hören.“ Die Karak Vult stürmten los – lautlos wie der Wind, tödlich wie die Wüste selbst. Wappen : Stammesgebiet: